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Viele Zusatzkosten bei Girokonten – Rüffel von EU-Binnenkommissar

Viele Banken sind kreativ wenn es ums Geld verdienen geht. Das kann positiv für den Kunden sein, bei Girokonten im Hinblick auf die Kontoführungsgebühren aber auch sehr negativ. Die Banken wurden daher jetzt von EU-Binnenkommissar Barnier gerüffelt.

Kontogebühren Vergleich © MH / Fotolia

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(Foto: MH / Fotolia)

 

Überhöhte Dispozinen oder teure Gebühren an fremden Geldautomaten auch im Inland. Es gibt viele versteckte Kosten bei diversen Banken. Der Verbraucher verliert da schnell den Überblick.

Bis vor einiger Zeit wurden z.B. für das ‚Fremdabheben‘ an Geldautomaten saftige Gebühren fällig. Schnell kommen so mal einige Euro zusammen. Dem Bankkunden fällt dies erst beim Holen der Kontoauszüge auf. Dabei soll laut Bundeskartellamt der tatsächliche Aufwand lediglich Kosten im zweistelligen Cent-Bereich verursachen. Ab 2011 sollen daher direkt am Geldautomaten die entstehenden Gebühren angezeigt werden.

Ein weiteres Ärgernis sind die Dispozinsen. Teilweise werden unglaubliche 16,99 Prozent Dispozinsen bei Banken fällig. Die Banken kassieren also kräftig ab, wenn der Kunde sein Konto mal überzieht.

Es gibt noch unzählige weitere Zusatzkosten die bei Banken fällig werden können. Das ist von Bank zu Bank unterschiedlich und meist nur schwer nachvollziehbar. Ein wirklicher Vergleich der Gebühren ist aktuell noch fast unmöglich, da viele Banken sich bei der Auskunft nach fälligen Gebühren ’schwer tun‘. Transparenz scheint von Ihnen nicht gewünscht zu sein.
Dem Girokonto-Kunden bleibt daher meist nur, zumindest die offensichtlichen Kontoführungsgebühren bei der Suche nach einer passenden Bank im Auge zu behalten. Es gibt viele Banken, die niedrige Gebühren bieten oder auch gar keine Kontoführungsgebühren verlangen.